Tusem: Vorgeschmack auf Liga eins Drucken E-Mail
22.05.12

Die 3000er-Zuschauermarke wurde am Freitagabend im Sportpark am Hallo mit 2817 angekratzt, als Noch-Zweitligist Tusem den Noch-Zweitligisten GWD Minden mit 29:25 besiegte (wir berichteten).

 

Die Essener bleiben die heimstärkste Mannschaft der Liga. Erst drei Punkte gab das Team von Trainer Maik Handschke in dieser Saison am Hallo ab. Auf Platz zwei der Heimbilanz-Tabelle rangieren die Mindener, die in ihrer Kampa-Halle zweimal als Verlierer das Parkett verließen. In der Gesamttabelle sieht das anders aus. Da führen die Ostwestfalen zwei Spieltage vor dem Saisonausklang mit vier Punkten vor dem Tusem.

Das spielte am Freitagabend allerdings eine erkennbar untergeordnete Rolle. Die Tusem-Fans feierten ihre Mannschaft minutenlang mit stehenden Ovationen – für den Aufstieg und für den Erfolg im Gipfeltreffen. Und der war verdient. Auch wenn Ole Rahmel, der Torschützen-König der Liga, und Hannes Lindt als Torschützen herausragten, war es wieder einmal die Geschlossenheit und der Wille den die Essener auszeichneten. Zur Geschlossenheit gehört auch, dass Spieler, die von der Bank kommen, sich nahtlos einfügen. Das war auch diesmal zum Beispiel bei Julius Kühn wieder der Fall.

Maik Handschke: „Wir haben heute die beiden besten Mannschaft der Liga gesehen. Das gibt einen Vorgeschmack auf die nächste Saison, wo alle Spiele knapp werden dürften. Wir sind mit einem Vorsprung in die Halbzeit gegangen und konnten ihn dann weiter ausbauen. In der Abwehr haben wir ein paar Fehler gemacht, aber Spieler wie Dalibor Doder bekommt man einfach nicht in den Griff.“