Rudi Weller - Ein Mann für alle Fälle beim Tusem Drucken E-Mail
04.06.12

Das kleine Büro im Hinterzimmer des Oberhausener Geschäftshauses mutet an wie ein Miniatur-Sportmuseum. Genauer gesagt, wie ein Handball-Museum, noch genauer gesagt, wie ein Tusem-Museum. An den Wänden gegenüber des kleinen Schreibtisches wechseln sich zwischen unzähligen Fotos und Postern rote Trikots mit den Namen Matthias Gerlich und Ben Schütte mit schwarzen von Patrick Wiencek und Evars Klesniks ab. Unterbrochen wird die schwarz-rote Reihe durch ein gelbes Hemd mit roter Nummer 4 im XXL-Format. Das trug früher Mark Dragunski. Über eine Stuhllehne hängt das frische Nationalmannschaftstrikot von Patrick Wiencek. „Wenn ich alles aufhängen würde, bräuchte ich eine Halle“, sagt Rudi Weller und lehnt sich ein wenig in seinem Schreibtischstuhl zurück.

Der 66-jährige mittelständische Unternehmer ist Tusem-Fan, das ist unübersehbar. Und er ist Kommmanditist der Freunde und Gönner des Tusem Handball. Und er ist Mannschaftsverantwortlicher. Zum Handball kam der Hockeyspieler mit Anfang 20 eher zufällig. Sein früherer Schwager war Feldhandball-Nationalspieler beim TB Oberhausen. „Die suchten einen Abteilungsleiter – und jemanden, der ein paar Mark reinstecken würde“, erinnert sich Weller. Das Interesse für Handball war geweckt.