Schlussstrich mit dem 17. Heimsieg Drucken E-Mail
04.06.12

Zuhause ist der Tusem eine Macht. Das zeigte er noch einmal im letzten – bedeutungslos gewordenen Heimspiel – gegen den SV Post Schwerin. Mit 28:22 fuhr das Team von Trainer Maik Handschke den 17. Erfolg im 19 Heimspiel ein. Damit blieb es dabei: Nur zweimal in der Spielzeit durften die Handball-Fans am Hallo keinen Sieg ihrer Mannschaft bejubeln: beim 22:22 gegen VfL Bad Schwartau und beim 20:26 gegen HC Erlangen.
 


Tusem - Post Schwerin28:22 (14:8)

Tusem: Kulhanek, Bliß; Keller, Kühn (1), Pöter (2), Trodler, Pieczkowski (2), Seidel (2), Lindt (2), F. Handschke (2), Rahmel (8/2), Ciupinski (1), Prokopec (4/2), Kropp (4).

Schwerin: Wetzel; Weltgen (9/4), Riediger (4), Rauch, Prothmann (1), Lemcke (1), Riha (1), Murawski (3), Thormann (1), Chantziaras (2), Wirt.

Schiedsrichter: Fratczak/Ribeiro; Zuschauer: 2578.

Zeitstrafen: Tusem 4 – Schwerin 3.

Siebenmeter: Tusem 4/3 – Schwerin 4/3.

„Spielfilm“: 0:1 (4.), 2:4 (10.), 6:4 (16.), 6:6 (18.), 11:6 (27.), 14:8 (Halbzeit), 18:15 (42.), 22:16 (49.), 27:21 (56.), 28:22 (60.).

Zuhause ist der Tusem eine Macht. Das zeigte er noch einmal im letzten – bedeutungslos gewordenen Heimspiel – gegen den SV Post Schwerin. Mit 28:22 fuhr das Team von Trainer Maik Handschke den 17. Erfolg im 19 Heimspiel ein. Damit blieb es dabei: Nur zweimal in der Spielzeit durften die Handball-Fans am Hallo keinen Sieg ihrer Mannschaft bejubeln: beim 22:22 gegen VfL Bad Schwartau und beim 20:26 gegen HC Erlangen.

Das blieb nicht ohne (positive) folgen. Tusem war mit 35:3-Punkten beste Heimmannschaft und mit 30:8-Punkten bestes Team der Rückrunde. Das unterstrich auch Peter Rausch, Vize-Präsident der Handball-Bundesliga (HBL), der nach der Partie zwei Ehrungen vornahm. Tusem-Linkshänder Ole Rahmel erhielt die Auszeichnung als bester Torschütze. Bei der Wahl „Spieler der Saison“ wurde der Youngster Zweiter hinter Dalobor Doder (GWD Minden). Zudem hatten die Manager und Geschäftsführer der 20 Zweitliga-Klubs Maik Handschke zum „Trainer der Saison“ gewählt.

Starker Sebastian Bliß

Gegen Schwerin kamen die Essener nur allmählich auf Touren und mussten zunächst einem Rückstand (2:4) hinterherlaufen. Doch es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass der Tusem Minute für Minute besser zu seinem Rhythmus fand. Und es war auch nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die Abwehr, diesmal vor einem starken Torwart Sebastian Bliß, den Grundstein für die Wende legte. Zur Pause (14:8) waren die Verhältnisse praktisch geklärt. Auch wenn Schwerin nach Wiederbeginn noch einmal auf drei Treffer herankam (18:15) stand dem 17. Heimsieg des Tusem nichts mehr im Wege.

Und auch dem Freibier nicht, dass die Tusem-Spieler traditionell nach Abpfiff und Ehrungen ausschenkten.